Auf Initiative des Heimatsvereins Elsoff wurde im Frühjahr 2010 das Projekt "Rundwanderweg Elsofftal" ins Leben gerufen. Es wurde eine Arbeitsgruppe, bestehend aus

                 - Heimat- und Verkehrsverein Alertshausen,
                 - Verkehrs- und Heimatverein Christianseck,
                 - Heimat- und Verkehrsverein Diedenshausen e.V.,
                 - Heimatverein Elsoff e.V. und
                 - Verein zur Pflege der Dorfgemeinschaft Wunderthausen e.V.,
gegründet, um den Verlauf des Höhen-Rundwanderwegs gemeinsam festzulegen.

Ziel des Projekts ist es, im Elsofftal und auf den angrenzenden Höhenzügen die Naherholung, die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe zu fördern. Damit soll dem seit Jahren zu beobachtenden Niedergang des Fremdenverkehrs im Elsofftal wirksam begegnet werden.

Die erste Sitzung der Arbeitsgruppe fand am 9. März 2010 statt. Bis zum Juli des gleichen Jahres wurden der Verlauf des rund 38 km langen Rundwanderweges und der Verbindungswege zu den Ortskernen festgelegt. Wie in der Übersichtskarte dargestellt, führt der Rundwanderweg überwiegend über bereits vorhandene Wanderwege. Der ostwärts der Elsoff gelegene Teil des Wanderwegs verläuft zwischen den Ortschaften Wunderthausen und Elsoff über hessisches Gebiet, nahe an dem zu Bromskirchen gehörenden Wohnplatz Dachsloch vorbei.

Die Abstimmung der neuen Route mit den zuständigen Institutionen in Hessen erfolgte bereits im Jahre 2010. Zur Genehmigung des in Westfalen gelegenen Wegeverlaufs war ein umfangreiches Verfahren erforderlich, das vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) in Arnsberg koordiniert wurde.

Zwischen den beteiligten Partnervereinen von Alertshausen, Christianseck, Diedenshausen, Elsoff und Wunderthausen wurde am 13. Dezember 2012 eine Vereinbarung geschlossen, in der die Rechte und Pflichten der Partner im Antragsverfahren beim SGV und bei der Unterhaltung des künftigen Rundwanderwegs festgelegt sind. Nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung durch alle Partner wurden die Antragsunterlagen Ende Januar 2013 dem SGV übermittelt.

Nachdem es im Rahmen der                                                    Offenlegung der Planunterlagen keine
Einwände gegen den Verlauf des                                             Weges gegeben hatte, wurde auch
das beantragte Sonderwegezeichen -                                       ein weißes Fünfeck auf schwarzem
Grund - als Symbol für die 5                                                    beteiligten Ortschaften - von der
Bezirksregierung Arnsberg am                                                  25. Juni 2013 genehmigt. Nachdem
auch ein ansprechender Name für                                            den Rundwanderweg - Rotmilan-
Höhenweg - gefunden worden war,                                         wurde mit der Markierung des
Rundwanderwegs begonnen.

Interessengemeinschaft

rm-95-70
SO121213-fuenfeck-150